Historie der Feuerwehr Lockwitz
Gründungsmitglieder sind Steigerzugführer August Zschage, Spritzenzugführer Otto Noack , der Bildhauer Billig, der Apotheker Muth, der Sanitätsrat Dr. Bamberg, der Unternehmer Ullrich und die Baumeister Kirsten und Kreyssig
nach 40-jähriger Zugehörigkeit scheidet Brandmeister Zschage aus und übergibt das "Zepter" an Böttchermeister Johannes Gnüchtel
Auf einer Führertagung im Turnsaal der Hauptwache wird der seit 75 Jahren bestehende Landesfeuerwehrverband und der Stadtkreisfeuerwehrverband aufgelöst. Das gesamte Feuerwehrwesen wird als Feuerschutzpolizei neu organisiert und auch die Freiwillige Feuerwehr Lockwitz wird ihr unterstellt.
Die FFW Lockwitz gab es nicht mehr
u.a. dabei: Eberhard Köhler, Heinz Hauck, Heinz Jost, Kurt Gretschel, Herbert Schneider, Manfred Scherzer und Gert Opitz
Im Hörsaal der Feuerwehrschule Lockwitz (ehemaliges Schloss Lockwitz) wurde die Freiwillige Feuerwehr Lockwitz wieder gegründet. Zur ersten Wehrleitung gehören die Kameraden Hauptmann als Wehrleiter, seine Stellvertreter Erich Wustmann und Karl Seifert.
Diese kümmert sich ausnahmslos um Belange des Vorbeugenden Brandschutzes, die Leitung dieser Gruppe übernimmt Erika Köhler.
Wehrleiter wird bis 1990 Kamerad Brandinspektor Eberhard Köhler, Kommandostellenleiter in Lockwitz wurde Kamerad Günter Willenberg, der das Amt bis 1986 inne hatte.
Unter der Leitung der Kameraden Steffen Pünsch und Frank Schnitzer entsteht aus der, 1961 gegründeten, Arbeitsgemeinschaft Junge Brandschutzhelfer die Jugendfeuerwehr Lockwitz.
Eine bei der Berufsfeuerwehr ausgesonderte, aber technisch einwandfreie, DL 30 auf W 50-Basis wechselt in den Fahrzeugbestand der Lockwitzer Feuerwehr.
Im 100. Jahr der Gründung der Feuerwehr wird ein neues LF 16/12 auf Basis Mercedes Benz mit einem Aufbau der Firma Schlingmann in den Dienst der Lockwitzer Feuerwehr gestellt.
Aufgrund von Eigentumsrückübertragung muss die Wehr das lieb gewonnen Schulungsobjekt Am Plan verlassen und erhält eine Behelfsunterkunft in den Räumen der ehemaligen Ausbildungsstätte für Geodäsie und Kartographie.
Die Lockwitzer Freiwillige Feuerwehr wird zum zentralen Sandsackfüllstützpunkt im Dresdner Osten. Der Frosch vom Lockwitzer Wahrzeichen -der Wettersäule- wurde durch unsere Kameraden vor den Fluten des Lockwitzbaches gerettet. Das Symbol des Frosches wurde auch unser Wahrzeichen und unsere Wehr hatte maßgeblichen Anteil am Wiederaufbau des von der Flut zerstörten "Lockwitzer Frosches".
